Politik

Bundesarbeitsministerium: KI soll Arbeitswelt bis 2030 prägen

Das Bundesarbeitsministerium geht davon aus, dass bis 2030 jeder Arbeitsplatz in Deutschland einen Bezug zu Künstlicher Intelligenz haben wird – Gesetzesvorhaben zur Unterstützung sind geplant.

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland kein Arbeitsplatz mehr ohne Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) existieren wird. Dies betonte Bundesministerin Bärbel Bas bei einem Besuch von KI-Standorten in Berlin. Im Fokus steht die Frage, wie KI die Arbeitswelt und den Standort Deutschland stärken kann.

Für Arbeitnehmer in Deutschland bedeutet dies einen Wandel im Arbeitsalltag: Es geht laut Ministerium nicht um Jobabbau, sondern um Jobumbau. KI soll als unterstützendes Werkzeug dienen und nicht als Kontrollinstrument eingesetzt werden. Konkret kann die Technologie gefährliche Tätigkeiten übernehmen, Beschäftigte entlasten und so die Arbeitssicherheit erhöhen. Auch in der Medizin, etwa bei der Schulung von Ärzten durch VR-Brillen, wird KI bereits erprobt.

Um den Einsatz von KI erfolgreich zu gestalten, sind Qualifizierung, Weiterbildung und die Einbindung der Beschäftigten entscheidend. Das BMAS arbeitet derzeit an Gesetzesvorhaben, die noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden sollen, um Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei der KI-Transformation zu unterstützen.

Praxis-Tipp

Nutzen Sie Weiterbildungsangebote in Ihrem Betrieb frühzeitig. Qualifizieren Sie sich für den Umgang mit neuen Technologien, um Ihre Position auf dem Arbeitsmarkt langfristig zu sichern.

Quelle: BMAS — Bundesarbeitsministerium

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Geprüft von Erdal Kalyoncuoglu Rechtsanwalt · Fachanwalt für Arbeitsrecht · Notar Kanzlei von Bergner und Kalyoncuoglu · Kreis Pinneberg · Seit 12 Jahren zugelassen

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